
Pastor Bernhard Jakschik
Pastor Burkhard Jehl
Auf Wiedersehen und Danke Pastor Burkhard Jehl
Am Sonntag 3.Juli hat sich Pastor Burkhard Jehl von unserer Gemeinde verabschiedet und am Dienstag stand dann schon der Möbelwagen vor der Tür. An diesem Sonntag wird er nun als neuer Pastor der Gemeinde Christus König in Duisburg seinen Dienst beginnen und auch die Verantwortung für die Citypastoral in Duisburg übernehmen.
Sieben Jahre hat Pastor Jehl in unserer Gemeinde gewirkt, dabei war ihm besonders wichtig, den Segen Gottes den Menschen nahe zu bringen: Segen für Liebende, Segen für Trauernde und vieles mehr. In seiner Predigt am letzten Sonntag sagte er, dass er damit auch schon Elemente aufgreifen durfte, die für die Citypastoral wichtig sein könnten. Menschen mit Gott in Berührung bringen, den Menschen die wohlwollende Nähe Gottes spürbar werden lassen und das auch gerade im Hinblick auf Menschen, die nicht regelmäßig in der Gemeinde zu finden sind und von uns traditionell als „Fernstehende“ betrachtet werden, das scheint ein besonderes Anliegen von Burkhard Jehl zu sein. In der Citypastoral in Duisburg wird er in dieser Hinsicht sicher segensreich wirken können.
Ich freue mich aber auch, dass er Pastor in der Gemeinde Christus König wird, in der ich fünfzehn Jahre als Priester wirken durfte. Und über alte Kanäle habe ich auch schon herausbekommen, dass sich die Gemeinde sehr auf Pastor Jehl freut. Damit ist eine achtmonatige Vakanzzeit beendet.
Ich bin Burkhard Jehl sehr dankbar, für die mitbrüderliche Weise, in der er mich in Katernberg aufgenommen und auch in die Gemeinde eingeführt hat. Ich wünsche ihm für seine beiden Aufgabenfelder einen gelingenden Einstieg, viele Wegbegleiter und vor allem Gottes reichen Segen.
- Bernhard Jakschik -
Pastoralreferent Arthur Knickmann - Kursch
In Katernberg angekommen
Am Sonntag 10.1. wurde ich sehr herzlich in Essen-Katernberg aufgenommen. Ich bin sehr dankbar für die Begrüßung und den schönen Gottesdienst zu meiner Einführung. Dass vier Chöre in einem Gottesdienst singen, habe ich noch nicht erlebt. Ich durfte auch spüren, dass sich mir viele Hände entgegenstrecken. Und ich bin gewiss, dass wir in unserer Gemeinde die Herausforderungen der Zeit annehmen können und auch Wege entdecken werden, wie Kirche und Christsein am Beginn des dritten Jahrtausend geht.
Aber zunächst möchte ich mich noch einmal kurz vorstellen. Dass ich Bernhard Jakschik heiße, hat sich ja bereits herumgesprochen. Vor 55 Jahren wurde ich in Brilon-Wald geboren, bin allerdings bereits im zarten Alter von 2 Wochen nach Bochum gekommen. Ich bin das zweite von sechs Kindern. Nach der Schule und dem Zivildienst habe ich in Bochum und Freiburg Theologie studiert. Am 28. Mai 1982 wurde ich von dem ersten Bischof von Essen, dem späteren Kardinal Dr. Franz Hengsbach zum Priester geweiht. Meine erste Kaplansstelle hatte ich in Herz-Jesu, Bottrop und meine zweite in St. Josef, auf Schalke. Von 1989 bis 1994 war ich Pastor in St. Martin, Ennepetal-Büttenberg. Während dieser Zeit habe ich auch als Krankenhausseelsorger in Schwelm gearbeitet. Die letzten 15 Jahre habe ich in Duisburg zugebracht und war zunächst Pfarrer von Christus König. Zwei Fusionswellen habe ich miterlebt: 2000 und 2006. Von 2005 - 2006 hatte ich die Aufgabe als letzter Dechant des Dekanates Duisburg-Mitte die Strukturreform vorzubereiten, aus der dann die Pfarrei Liebfrauen in Duisburg hervorging. In den letzten drei Jahren war ich dann Pastor der Gemeinde Christus König. Seit 1994 wohnte ich mit Pfarrer Franz-Josef Reidick und Rainer Hesse, der ja aus Katernberg stammt, in einer vita communis (einer Wohngemeinschaft von Weltpriestern) zusammen. Die Spiritualität der Fokolar-Bewegung hat uns dabei verbunden. Seit meiner Studienzeit lebe ich in dieser geistlichen Gemeinschaft mit.
Das ist in kurzen Worten mein Werdegang, der mich nun nach St. Joseph geführt hat.
Ich freue mich darauf, nun viele neue Menschen kennen lernen zu dürfen.
Ihr Pastor Bernhard Jakschik