Bericht aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 18.05.2010)
Nach Begrüßung durch Herrn Röcken führte uns Frau Strack durch den geistlichen Impuls.
In einem Text von Bischof Wanke ging es um die „Übermöblierung“ mancher Wohnungen, aber auch vieler Menschenleben, die den Blick für das Wesentliche nimmt: „Nicht das Besitzen vieler Dinge macht reich, sondern, dass wir uns haben und IHN – Jesus Christus.“
Der Gemeinderat betete im Anschluss an den Text gemeinsam das Vaterunser.
Nach der Genehmigung des Protokolls hielten wir einen Rückblick auf Ostern.
Die Atmosphäre bei der Agapefeier mit den evangelischen Christen rund um das Osterfeuer und im Gemeindesaal wurde als gelungen bezeichnet, auch wenn weniger Teilnehmer als in den Vorjahren anwesend waren. Bedauert wurde, dass nicht alle Auferstehungsgottesdienste durch Chorgesang mitgestaltet wurden. Nach einem Rückblick auf die Erstkommunionvorbereitung und -feiern, erstmals unter der Leitung von Frau Bloch und Frau Rother, berichteten Frau Eisenberg und Frau Göllner aus den Sitzungen des Pfarrgemeinderates. Dieser hatte sich unter dem Motto „Wohin geht die Reise“ mit seinen Aufgabenschwerpunkten auseinandergesetzt. Als solche wurden benannt: Traditionen als gemeinsame Aktionen auf Pfarrebene gestalten, z.B.: Pfarreigeburtstag, Wallfahrt der Pfarrei, Ewiges Gebet, darüber hinaus das Gestalten der Ökumene und der Dialog mit anderen Religionen.
Um möglichst viele Gemeindemitglieder bei der Erstellung des Pastoralplanes zu beteiligen, wurde die mittlerweile durchgeführte Kartenumfrage „Kirche vor Ort hat nur eine Zukunft, wenn…“ vorgestellt. Die Karten wurden erstmals an unserem Pfarreigeburtstag verteilt.
Von Freitag, 9.Juli bis Samstag, 10.Juli soll wieder das Ewige Gebet in unserer Pfarrei in der Kirche St.Nikolaus mit einem 24stündigen Angebot stattfinden. Von September bis November 2010 dürfen wir uns zudem über einen Hochseilgarten in der Kirche St. Nikolaus freuen.
An der Aktion A 40 Still-Leben–Ruhrschnellweg am Sonntag, den 18.07.2010 beteiligt sich auch unsere Pfarrei. An drei Tischen sollen zwischen 11 Uhr und 17 Uhr Aktionen unsere Gemeinden rund um Zollverein repräsentieren. Gruppen und Verbände, aber auch sonstige interessierte Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Auch im Gemeinderat wurden Vorschläge gesammelt. Allgemeine Erheiterung fand der Vorschlag eines Fotoshootings im Nikolauskostüm.
Im Anschluss daran beschäftigte sich auch der Gemeinderat mit der Aktion „Kirche vor Ort hat nur eine Zukunft, wenn …“. Pastor Jakschik führte aus, dass es neben ganz konkreten Wünschen auch viele Anfragen an Kirche vor Ort in spiritueller Hinsicht gibt. Wir dürfen gespannt auf die Gesamtauswertung sein!
Neben der Planung für Fronleichnam beschäftigte sich der Gemeinderat einmal mehr mit dem schlechten Reinigungszustand des Gemeindezentrums. Da der Stundenumfang der Reinigungskräfte viel geringer ist als früher, sollten sich alle Gruppen, die die Räumlichkeiten nutzen, auch verantwortlich für deren Reinigung zeigen.
Gemeinsam mit der Verwaltungsleiterin Frau Mauerhöfer sucht man nach weiteren Lösungsmöglichkeiten.
Ab Pfingstmontag dürfen wir Herrn Pastor Oliver Laubrock in unserer Gemeinde herzlich willkommen heißen.
Als Vertreter aus dem Kuratorium des KiTa-Zweckverbandes im Rat der Tageseinrichtung und in der Elternversammlung stehen Herr Vedders (für die Kita Heilig-Geist) und Frau Eisenberg (für die Kita St. Joseph) zur Verfügung.
Unserem Küster Herrn Seibod wünscht der Gemeinderat von Herzen gute Besserung!!
Ulla Eisenberg
Einkehrwochenende des Gemeinderats am 13./14.3.2010
Der Gemeinderat hat am 13. und 14. März 2010 in der Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen in Recklinghausen ein Orientierungswochenende unter der Leitung des Theologen Marcus Minten gehalten. Die Mitglieder des Gemeinderats konnten sich auf diesem Seminar untereinander kennen lernen und austauschen. Zunächst haben wir unsere Vorstellungen über die zentrale Botschaft und Funktion der Kirche in der heutigen Zeit in unserer Gemeinde formuliert. Wir haben uns mit dem Wechsel vom typischen katholischen Milieu zur heutigen multioptionalen Gesellschaft beschäftigt und überlegt, inwieweit in unserer Gemeinde das Wissen um die Pluralität (Vielfalt) katholischer Christen angekommen ist.
Wir machten uns Gedanken über die Grundbedingungen für Veränderung und erinnerten daran, dass die Nächstenliebe die angemessene Form des Umgangs miteinander ist. Wir haben uns ferner mit den Rahmenbedingungen für das freiwillige Engagement von Mitgliedern unserer Gemeinde befasst, insbesondere dass jemand langfristig nur dann bereit ist, sich freiwillig zu engagieren, wenn er selbst Gewinn daraus zieht. Hinsichtlich der Pastoral ermahnte uns der Referent, zunächst genau hinschauen, d.h. den Gemeindemitgliedern, den Verbänden und Gruppen zuhören, um im zweiten Schritt etwas Positives bewirken zu können.
In einem weiteren Abschnitt des Seminars stellten wir fest, wie schwer es uns und anderen in unserer Gemeinde fällt, über den Glauben ist Gespräch zu kommen, und haben uns überlegt, was wir brauchen, um im Glauben sprachfähiger zu werden. Im Glauben gestärkt und guten Mutes für die kommenden Aufgaben setzt der Gemeinderat seine Arbeit fort und dankt dem Bistum für die großzügige finanzielle Unterstützung des Seminars.
Matthias Röcken
Gemeinderat - März 2010 - Ansatzpunkte für Jugendarbeit
Am 15. März 2010 fand wieder eine Gemeinderatssitzung statt. Neben den Mitgliedern des Gemeinderats konnten wir Frau Kisters, die Jugendreferentin in der Pfarrei St. Nikolaus, sowie Herrn Sprünken, der die Reise in die Dominikanische Republik organisiert, begrüßen.
Nach einem geistlichen Impuls, den Herr Pastor Jakschik vorbereitet hatte, wurden u. a. folgende Themen diskutiert: Gruppenbesuch im Sommer in Santo Domingo, Ostern 2010, Vorbereitung Fronleichnam 2010 und Jugendarbeit in der Gemeinde St. Joseph.
Herr Sprünken stellte dem Gemeinderat kurz die Rahmendaten für die Reise nach Santo Domingo vor. Die Gruppe besteht aus 14 jungen Leuten ab 10 Jahre und drei erfahrenen Gruppenleiter/innen. Abreise ist am 08.08., Rückkehr am 23.08.2010. Die Unterbringung erfolgt in Gastfamilien, somit betreten unsere Jugendlichen vertrautes Gebiet: Man kennt sich seit dem Weltjugendtag 2005. Zur Vorbereitung findet zurzeit ein Spanischkurs statt.
An der Planung für das Osterfest 2010 wird es kurzfristig keine Änderungen mehr geben. Die Ostermessen finden am Karsamstag um 20:30 Uhr in den Kirchen St. Joseph und Heilig Geist parallel statt. Anschließend ist die Agapefeier im evangelischen Gemeindezentrum.
Dem Thema Jugendarbeit räumte der Gemeinderat in dieser Sitzung viel Raum ein. In den vergangenen Jahren – seit die Gemeinden in Katernberg keine Kapläne mehr haben – sind viele Aktivitäten in der Jugendarbeit weggebrochen. Weiterhin konnte zusammenfassend festgehalten werden, dass feste Gruppenstunden und Angebote bei Jugendlichen nicht mehr angenommen werden. Hier schlägt auch eine gesellschaftliche Entwicklung durch: man bindet sich nicht mehr so fest wie früher an Gruppen, Vereine oder Verbände. Vielmehr gefragt sind einzelne Aktionen und Projekte, bei denen man sich für einen gewissen – überschaubaren - Zeitraum engagiert.
Aufgrund der Strukturreform soll es aber in jeder Pfarrei des Bistums ein sog. jugendpastorales Zentrum geben, das die Gemeinden unterstützt. Frau Kisters bietet an, die künftigen Aktivitäten zu unterstützen. Weiterhin soll Herr Kaplan Wichmann gezielt angesprochen werden, da die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde St. Nikolaus wesentlich weiter entwickelt ist. Man muss das Rad nicht unbedingt ganz neu erfinden, man kann gute Ansätze übernehmen und auf die eigenen Gegebenheiten ausrichten.
Festzuhalten ist, dass es verschiedene Ansatzpunkte gibt, die künftig fortentwickelt werden sollen: Weltjugendtag 2011 in Spanien, Bistro im Gemeindezentrum St. Joseph, eine aktive Messdienerschaft in den Kirchen unserer Gemeinde. Ansatzpunkte sind also vorhanden.
Anschließend wurde diskutiert, wie Fronleichnam in diesem Jahr gestaltet werden kann. Es wird voraussichtlich – wie im vergangenen Jahr – mit einer Messe in der Kirche Heilig Geist beginnen. Die Prozession wird zu einer Statio im Bergmannsdom am Markt halten und von dort aus zur Kirche St. Joseph ziehen. Hier schließt die Messe die Prozession ab. Im Gemeindezentrum wird danach ein Imbiss gereicht.
Im Anschluss daran berichtete Herr Pastor Jakschik über die Planungen zum Interreligiösen Friedensgebet am 26.03.2010 um 14:00 Uhr an der DITIB-Moschee, Schalker Straße.
Karlheinz Kizina-Hobrecht
Gemeinderat - Januar 2010 Am 14. Januar 2010 fand eine turnusgemäße Gemeinderatssitzung statt. Wir konnten zum ersten Mal Herrn Pastor Jakschik begrüßen. Darüber hinaus waren Julia Stüting und Markus Nowag als Vertreter/in der Messdiener St. Joseph und Heilig Geist anwesend, die den Gemeinderat künftig unterstützen möchten.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden u. a. folgende Themen diskutiert: Rückblick auf die Sternsingeraktion 2010, Planungen für Ostern 2010, Einkehrtag des Gemeinderats.
Sowohl die Messe als auch der anschließende Empfang von Herrn Pastor Jakschik am 10.01.2010 in unserer Gemeinde wurde positiv bewertet.
Die Sternsingeraktion war – vom Ergebnis her betrachtet – auch in diesem Jahr wieder erfolgreich. Auch die Verteilung auf mehrere Tage wurde durchweg positiv bewertet, bedeutete im Endeffekt aber keine Erleichterung hinsichtlich des Arbeitsaufwands im Vergleich zu den Vorjahren. Obwohl das Vorbereitungsteam – Frau Göllner und Frau Behrendt – sowie Frau Kisters im Vorfeld sowohl in den Vorbereitungsgruppen Erstkommunion als auch in den Schulen in Katernberg Werbung gemacht haben und Kinder zur Beteiligung an der Sternsingeraktion aufgefordert haben, sank die Zahl der Kinder wieder. Waren 2008 noch 70 Kinder aktiv beteiligt, sank die Zahl 2009 auf 45 und 2010 auf 37. Aufgrund dessen konnten nur noch 75% der Haushalte in der Gemeinde erreicht werden. Der Gemeinderat wird mit dem Pastoralteam gemeinsam über die Umsetzungsmöglichkeiten für 2011 diskutieren. Ein Vorbereitungstreffen soll möglichst direkt nach den Sommerferien stattfinden.
Nachdem in den letzten Jahren sowohl in der Kirche St. Joseph als auch in der Filialkirche Heilig Geist parallele Messen in der Osternacht stattfanden und anschließend die Agapefeier im evangelischen Gemeindezentrum organisiert wurde, diskutierte der Gemeinderat das Thema im Hinblick auf Ostern 2010. Letztlich konnte der Gemeinderat noch keine Empfehlungen aussprechen, da zunächst im Pastoralteam geklärt werden muss, welche Möglichkeiten in unserer Gemeinde umgesetzt werden können. Der Gemeinderat wird daher in der nächsten Sitzung das Thema wieder auf die Tagesordnung nehmen.
Aufgrund der neuen Zusammensetzung des Gemeinderats ist ein Einkehrtag geplant. An einem Wochenende wird der Gemeinderat intensiv an Aufgaben und Strukturen arbeiten, die Katernberg betreffen.
Karlheinz Kizina-Hobrecht