Willkommen

Liebe Besucher,

herzlich willkommen auf der Homepage der katholischen Gemeinde
St. Joseph in Essen Katernberg. Auf dem Weg zu einer neuen
Gemeinde aus ehemals drei Pfarreien und jetzt eingebunden in die
große Pfarrei St. Nikolaus ist uns deutlich geworden, dass die
Vernetzung unter Menschen das Wichtigste beim Zusammenwachsen
ist. Was liegt näher, als das World Wide Web dabei zu nutzen.
Machen Sie mit und informieren Sie sich hier über uns!

Viel Freude beim surfen wünscht Ihnen
der Gemeinderat und das Pastoralteam St. Joseph

                                                

Aufgabenteilung im Pastoralteam
 
Seit Pastor Oliver Laubrock in unserer Gemeinde eingeführt wurde, ist das Pastoralteam von St. Joseph eigentlich komplett. Man muss allerdings berücksichtigen, dass wir ein Teil des Pastoralteams der gesamten Pfarrei St. Nikolaus sind. Einige seelsorgliche Aufgaben werden auch schon von der Pfarrebene abgedeckt. Pastor Laubrock und ich haben uns einmal zusammengesetzt und eine erste Zuordnung von Aufgaben in unserer Gemeinde vorgenommen, dabei ist zu berücksichtigen, dass Oliver Laubrock ca. ein Drittel seiner Dienstzeit als Seelsorger für die Feuerwehr und den Rettungsdienst benötigt.
In einer Gemeinde begegnet man den vielfältigsten Aufgaben, was den Dienst eines Seelsorgers ja auch besonders reizvoll macht.
Für die Feier der Gottesdienste stehen in der nächsten Zeit nur Pastor Laubrock und ich zur Verfügung. Pastor Michael Schwarzer hat seit diesem Sommer andere Aufgaben zugewiesen bekommen und Pastor Sebastian Nieto, der zumindest werktags noch in unserer Gemeinde mithalf, ist leider weggezogen. Pastor Laubrock wird Ansprechpartner für die Messdienerarbeit sein.
DieErstkommunionvorbereitung wird wie im letzten Jahr von Frau Christiane Rother und Frau Annelie Bloch verantwortet, die als Gemeindereferentinnen unserer Pfarrei dazu vom Pastoralteam beauftragt sind. Als gemeindlicher Ansprechpartner werde ich dabei mithelfen.
Pastor Laubrock wird in der Firmvorbereitung, die auch auf Pfarrebene geschieht, mitarbeiten. Die Vorbereitung auf die Sakramente der Taufe und der Ehe geschieht durch den jeweiligen Seelsorger, der dann auch das Sakrament mit den Familien und Paaren feiern wird. Die Krankenkommunion wird von uns beiden getragen.
In unserer Gemeinde haben die Verbände einen hohen Stellenwert und prägen das Leben von St. Joseph. Ich darf in Zukunft in den beiden Frauengemeinschaften (St. Joseph und Heilig Geist) und er KAB mitarbeiten. Z. Zt. ist Pfarrer Hans-Hermann Bittger Präses unserer Kolpingfamilie. Pastor Laubrock könnte sich vorstellen, in nächsten Jahr dieses Amt zu übernehmen. Ob jemand von uns sich auch in der DJK engagieren wird, ist noch abzusprechen.
Die Mitarbeit in der Gremien wie Pfarrgemeinderat, Gemeinderat und Pastoralteam ist ja von den jeweiligen Statuten geregelt und wir haben dort auch unseren Platz.
Die wichtigen Aufgaben der Ökumene, des interreligiösen Dialogs und der Mitarbeit in der Stadtteilkonferenz werden wir zunächst beide wahrnehmen.
In den nächsten Tagen werden Gespräche mit den Kindergärten und den Schulen stattfinden, um festzulegen, wie wir uns hier einbringen können.
Sicher ist diese Auflistung keine vollständige Aufzählung der seelsorglichen Aufgaben, aber einiges ist auch noch abzusprechen wie die Mitarbeit in den Besuchsdiensten oder den Ausschüssen des Gemeinderates und der wichtige Bereich der Gemeindecaritas ist hierbei noch gar nicht in den Blick genommen.
- Bernhard Jakschik -



Reise in die Dominikanische Republik
 
Seit dem Weltjugendtag 2005 besteht ein guter gegenseitiger Austausch mit unserer Partnergemeinde Don Bosco in Santo Domingo. 2007 besuchte eine deutsche Gruppe Santo Domingo. 2009 erfolgte ein Gegenbesuch einer dominikanschen Gruppe in Essen. Jetzt – in den Sommerferien 2010 setzte eine Gruppe von zehn Jugendlichen und vier Erwachsenen aus der Gemeinde St. Joseph (Hl. Geist) diesen spirituellen Austausch mit einer Reise in die Dominikanische Republik fort.
 
Nach dem Reisesegen in der Sonntagsmesse in Hl. Geist, ging es nachmittags mit dem Zug zum Nachtflug von Frankfurt nach Santo Domingo. Unsere Gastgeber erwarteten uns gespannt am Folgetag um 4 Uhr frühmorgens am Flughafen Las Amerikas. Wir lebten in verschiedenen Gastfamilien und nahmen aktiv an dem Leben und Glauben der Dominikaner teil. Sprachlich hatten wir uns schon seit Januar gut vorbereitet indem wir einen eigenen Spanisch-Sprachkurs hatten.Trotzdem mussten wir immer wieder auf Englisch sowie unsere Hände und Füße als Verständigungsmitteln zurückgreifen. Von Lächeln und Umarmungen ganz zu schweigen …
 
Wir haben in diesen zwei Wochen viele spannende und neue Erfahrungen sammeln können.
Höhepunkte waren dabei: Die selbstverständliche Präsenz Gottes im alltäglichen Leben, wie z.B. die Verabschiedung „Nos veremos mañana – si Dios quiere“ zu deutsch: „Wir sehen uns morgen – so Gott will“, weil wirklich ganz sicher ist das ja nicht.
Wir haben viel vom Land und der Kultur erleben und erfahren können durch einen Wochenendausflug nach Salcedo, einem Ort im Landesinneren. Wir besuchten Plantagen und konnten die Pflanzen kennenlernen, deren Früchte uns hier selbstverständlich sind, wie Bananen, Kakao, Avocados, Mangos, Passionsfrucht und Kokosnüsse.
Außerdem besuchten wir das Museum der Schwestern Mirabal, durch die die Befreiung der Dominikanischen Republik von der dreißig Jahre dauernden Diktatur des Präsidenten Trujullo ausgelöst wurde.
 
Einen Schwerpunkt bildete auch der kulturelle Austausch – so haben wir als Kulturhauptstadt Europas – Santo Domingo als Kulturhauptstadt Amerikas besucht und uns auf die Suche nach den Spuren der Indigenas und der spanischen Eroberer begeben. Dazu gehörte der Besuch im Alcazar de Colón genauso wie die Besuche der Museen am Plaza de la Cultura und dem Präsidentenpalast.
 
Eine besondere Herausforderung stellte die Wartezeit am Morgen für einige von uns dar. Wir wohnten in unterschiedlichen Stadtvierteln mit bis zu 30 Minuten Anfahrtszeit, aus den verschiedensten Richtungen, bei freien Straßen und ohne Regen. Deshalb haben wir eine neue Strophe zu dem Lied Nr.17 aus dem Hallelujah geschrieben:
Geduld gabst Du mir – warten fällt mir schwer – warten fällt mir schwer.
Der Du Hoffnung schenkst – Herr Erbarme dich – Herr erbarme Dich.
 
Der größte Gewinn jedoch sind die neu geknüpften und die aufgefrischten Freundschaften zwischen unseren dominikanischen Freunden und uns. 
Der tränenreiche Abschied wird durch unser gemeinsames Ziel etwas erleichtert, da wir uns schon bald als eine deutsch-dominikanische-Gruppe zum Weltjugendtag 2011 in Madrid wieder sehen werden.
Wir sind auch sehr dankbar, dass unsere Gemeinde sich durch diesen Austausch immer wieder neu mit anstecken lässt und sich neue Kontakte und Möglichkeiten des Zusammenwachsens im Gebet und Tun ergeben.
 
Weitere Informationen findet man auf unserer Homepage: www.dominikaner-in-st-joseph.de
 -Chris, Kathi, Stefanie und Karl -