Die Altarinsel

Vom Architekten der Kirche, Professor Gottfried Böhm, stammt auch der Entwurf für den weißen Marmoraltar. Dieser mitten in der Kirche plazierte Altar dominiert den Innenraum, gemeinsam mit dem darüber angebrachten Kreuz. Das folgende Bild zeigt die geschmückte Altarinsel in der Weihnachtszeit.

Dieses gleichsam über dem Altar schwebende große Kreuzzeichen stammt von dem Künstler Professor Karl Burgeff aus Köln. Es wurde am 12. November 1993 geweiht. Das Kreuz ist aus Lindenholz in einem Stahlrahmen. Der Rahmen ist geneigt entsprechend der Form der beiden Hauptpfeiler aus Beton. Das Kreuz steht senkrecht. Das Leben hat über den Tod triumphiert. Dafür stehen die Symbole auf dem sonst schlichten Triumphkreuz: goldener Nimbus, Herzwunde und Strom lebendigen Wassers. Entsprechend dem biblischen Auferstehungsbericht „Ihn selbst aber sahen sie nicht.“ (Lk 24, 24) sieht man nurmehr die Zeichen des Auferstandenen. Die Symbole machen zugleich den Namen der Kirche zum Thema: Heiliger Geist.

Auf der Altarinsel stehen zwei Bronzearbeiten, die von dem 2014 verstorbenen Professor Karl-Heinz Hölscher Mitte der 1950er Jahre gefertigt wurden: Die Ständer für die Osterkerze und für das Ewige Licht.

1983 wurde anlässlich der Verabschiedung von Pfarrer Clemes Timmers ein Ambo für die Altarinsel angeschafft. Dieser wurde von Ernst-Otto Loewe aus Gelsenkirchen geschaffen, der lange als Mitarbeiter von Karl-Heinz Hölscher tätig war.

Als bisher letzte Anschaffung erfolgte 2010 der Auftrag für einen Evangeliar-Ständer, der an die „Werkstatt für Metallgestaltung & Kunstschmiede Michael Stratmann“ in Essen-Kupferdreh erteilt wurde. Der Ständer wurde am rechten Hauptpfeiler angebracht und trägt nebem dem Evangeliar auch zwei abnehmbare Leuchter.

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