Herzlich willkommen!

Liebe Besucher,

herzlich willkommen auf der Homepage der katholischen Gemeinde St. Joseph in Essen Katernberg. Auf dem Weg zu einer neuen Gemeinde aus ehemals drei Pfarreien und jetzt eingebunden in die große Pfarrgemeinde St. Nikolaus ist uns deutlich geworden, dass die Vernetzung unter Menschen das Wichtigste beim Zusammenwachsen ist. Was liegt näher, als das World Wide Web dabei zu nutzen.

Machen Sie mit und informieren Sie sich hier über uns! Viel Freude beim surfen wünscht Ihnen

der Gemeinderat St. Joseph

Orgel-1001-Nacht

Die siebte Orgel-Literatur-Nacht in Sankt Joseph

Wer erinnert sich nicht an Märchen? Vielleicht haben die Eltern sie vorgelesen, als man klein war. Auch im Kindergarten oder in der Schule haben alle schon einmal Märchen gehört; und im Jahr 2013 war die erste Orgel-Literatur-Nacht in St. Joseph eine Märchen-Nacht, und das Gehörte stammte aus der Sammlung der Gebrüder Grimm. Aber Märchen gibt es nicht nur in Deutschland sondern auf der ganzen Welt – und das schon seit vielen hundert Jahren. Mit den Namen „Ali Baba“, „Aladin“ oder „Harun al-Raschid“ verbinden viele bestimmt Erinnerungen an Erzählungen, die aus der geheimnisvollen Welt des Orient stammten und in denen Geister und Zauberinnen, Bettler und reiche Kaufleute, Schätze und Paläste, Karawanen und mächtige Sultane wesentliche Rollen spielten.

Den Zauber dieser Märchen des Morgenlandes wollten wir mit der Orgel-1001-Nacht einfangen und damit die Serie der Orgel-Literatur-Nächte in St. Joseph in die siebte Runde gehen lassen. Das Thema war offensichtlich sehr attraktiv, den es lockte 223 Gäste in die mit farbigen Scheinwerfern und sechs Beamern ausgeleuchtete Kirche, wo vor dem Altar das prächtig dekorierte Zelt der Erzähler aufgebaut war.

Sehen Sie hier einige Bilder von der Orgel-1001-Nacht. Alle Fotos dieses Beitrages wurden uns freundlicherweise von Herrn André Kraß zur Verfügung gestellt.
©2019 by KRASS-FOTOS

Die drei von Frau Hirsch-Bicker ausgesuchten Organisten erfüllten die Erwartungen des Publikums in ausgezeichneter Weise, indem sie zu drei orientalischen Märchen gekonnt improvisierten.

Georg Schröder, Organist und Orgelbauer bei der Firma Stockmann, von der unsere Orgel stammt, bewies, dass er das Instrument, das er vor sechs Jahren intoniert hat, in- und auswendig kennt und beherrscht. Er entlockte ihm orientalisch anmutende Klänge, die das Märchen „Vom Fischer und dem Geiste“, vorgetragen von Bianca Tilgner, zu einem Erlebnis machten. Man konnte hören, wie der Geist aus der Flasche aufstieg, sich riesig ausbreitete und den Fischer in Angst und Schrecken versetzte. Glücklicherweise war auch das Verschwinden des Geistes und der glückliche Ausgang des Märchens für alle hörbar.

Der zweite Durchgang wurde von Stefanie Hilgert, die als mitreißende Erzählerin von Anfang an die Orgel-Literatur-Nächte mitgestaltet, und von Wilfried Kaets, dem international bekannten und preisgekrönten Organisten, Komponisten und Hochschullehrer bestritten. Seine Professionalität und seine langjährige Erfahrung als Stummfilmbegleiter ließen das Märchen „Vom versteinerten Prinzen“ in der Musik lebendig werden. Die Zuhörer litten mit dem bedauernswerten Prinzen und freuten sich über seine Rettung – und waren immer wieder überrascht von den Klängen und Tönen, die der Organist dem Instrument entlocken konnte.

Christophe Knabe, nach dem Studium von Orgel, Musiktheorie, Tonsatz und katholischer Kirchenmusik in Luxemburg und in Düsseldorf 2008 zum zweiten Basilikaorganisten an der Marienbasilika in Kevelaer berufen, seit 2011 Kantor an St. Johann Baptist in Refrath im Dekanat Bergisch Gladbach, bildete mit Martin Neuhaus das dritte Gespann des Abends. Beide schenkten der Erzählung „Vom Gebet des Kadi“ die notwendige Ironie in Stimme und Musik, und so bildete diese humorvolle Geschichte von der Gier, der praktischen Schlauheit des einfachen Mannes und von der etwas eigenwilligen Gerechtigkeit des Kadi einen fröhlichen Abschluss der Orgel-1001-Nacht.

Schon in den Pausen, in denen wie in jedem Jahr kleine Snacks angeboten wurden, war viel Lob für den Abend zu hören. „Ganz tolle Atmosphäre!“, „Klasse Geschichten!“, „Gelungene Veranstaltung!“, „Super Musik!“ und „Was macht ihr beim nächsten Mal?“ waren häufige Äußerungen. Um die letzte Frage zu beantworten: 2020 wird es die „Orgel-Romantik-Nacht“ geben, und zwar am 20. November. Also: „Save The Date“! 

Der Dank der Veranstalter gilt auch in diesem Jahr nicht nur den Organisten, den Vorleserinnen und dem Vorleser, sondern auch allen, die im Hintergrund bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Orgelnacht mitgeholfen haben.

Ökumenische Gräbersegnung am Fest Allerheiligen

Bereits zum dritten Mal wurde am Fest Allerheiligen die Gräbersegnung auf unserem Friedhof St. Joseph ökumenisch gestaltet. Obwohl das Wetter in diesem Jahr sehr nass war, hatten sich viele auf dem Friedhof versammelt, um im Gebet der Verstorbenen zu gedenken.

Die folgenden Bilder wurden uns von Frau Barbara Fischer zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Aktion der kfd St. Joseph für die Gleichberechtigung in der Kirche

Die Frauen der kfd St. Joseph sind, wie alle Gemeindemitglieder, betroffen von und über die Veränderungen, die in unserer Kirche nötig geworden sind. Gott sei Dank haben wir einen starken Verband, der viele Ideen und Anregungen bündeln und Initiativen unterstützen kann. So sollen bis Dezember 2019 Unterschriften gesammelt werden, die im Frühjahr 2020 der deutschen Bischofskonferenz überreicht werden sollen.

Wir haben uns mit einigen Frauen überlegt, dass wir nicht nur innerhalb unserer Gemeinschaft und Gemeinde dafür werben wollen. Wir glauben, dass es wichtig ist, in unserer Gesellschaft „Flagge “ zu zeigen; deutlich zu sagen: Wir, als aktive Kirchenmitglieder, sind der Überzeugung, dass sich vieles ändern muss. Vor allem sollten sich die Verantwortlichen in der katholischen Kirche davor hüten, das große Potenzial der Laien, und damit meinen wir als kfd natürlich besonders (aber nicht ausschließlich) das Potenzial der Frauen, zu verleugnen und abzulehnen.

Wir erleben in unserer Gemeinschaft Frauen, die hervorragend theologisch ausgebildet sind, die ein großes Charisma haben und die sich persönlich von Gott berufen fühlen. Diese Frauen dürfen kein Amt in der Kirche wahrnehmen, nur weil sie Frauen sind.

Wir glauben, die Zeit ist reif – vielleicht schon überreif, – um für die Gleichberechtigung der Frauen auch in allen Ämtern der Kirche zu streiten.

Deshalb haben wir am Freitag, den 18. Oktober von 10:00 bis 12:00 Uhr (bis zum Wolkenbruch) auf der Katernberger Straße vor dem dm-Markt einen Stand aufgebaut. Wir sind mit vielen sehr unterschiedlichen Menschen – Männern und Frauen – ins Gespräch gekommen und haben fast 100 Unterschriften gesammelt. Die Resonanz war überwiegend positiv: Es wird Zeit! Das hättet ihr schon früher machen sollen! Gottes Segen für euch! Viel Glück!

So können wir sagen, dass wir froh sind, diesen Schritt in die Öffentlichkeit, der mit einem mulmigen Bauchgefühl begonnen hat, doch gewagt zu haben.

Wir wollen nicht vergessen, dass wir ganz fest auf das Wirken von Gottes Geistkraft vertrauen. Aber wir wissen alle: Gott hat in dieser Welt nur unsere Hände, um etwas zu bewegen.

Packen wir es gemeinsam an!

für die kfd St. Joseph
Elke Fleer

Sehen Sie hier einige Bilder der Aktion:

Oktoberfest der KAB St. Joseph

Am 12. Oktober veranstaltete die KAB St. Joseph zum zweiten Mal ein Oktoberfest. Unser ehemaliger Küster und gelernter Konditor Peter Seibod hatte wieder ein phantastisches Bayerisches Kalt/Warmes Buffet gezaubert. Die 95 Gäste erfreuten sich an den leckeren Schmankerln und waren im weiß-blau geschmückten Gemeindesaal bei Musik und Tanz bester Laune. Alle waren sich darin einig, dieses Fest im nächsten Jahr zu wiederholen.

Vielleicht finden dann auch einmal im Zuge des Zusammenwachsens zu einer Pfarrei weitere Gäste aus den anderen Gemeinden den Weg zur Termeerhöfe. Wir würden uns sehr freuen und alle Schonnebecker, Stoppenberger und Frillendorfer Pfarreimitglieder herzlich willkommen heißen.

(Klaus Scholz)

Gemeindewallfahrt nach Bochum-Stiepel

Bei wunderbarem Wetter – vermutlich durch Gebete von unserem Diakon sowie unserem Pastor um Sonnenschein? – machten sich ca. 50 Pilger auf den Weg Richtung Bochum-Stiepel.

Ob per Fahrrad, in Auto-Fahrgemeinschaften oder per Pedes, es herrschte in allen Gruppen eine gute Stimmung. Unterwegs war reichlich Zeit für gemeinsame Gespräche und Gebete während der Stationes.

Bei der Ankunft im Zisterzienserkloster bekamen alle Pilger die Aufgabe, aus einem Stück Bindedraht ein Kreuz zu basteln. Unsere wandernden Pilger hatten dies bereits unterwegs begonnen und zeigten unterschiedliche Ausführungen.

Nach der Feier der heiligen Messe genossen alle die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen, kalten Getränken und guten Gesprächen zu stärken. Den Transport der Kuchen, das Eindecken der Räumlichkeiten, sowie den Service und Abwasch übernahmen Jungendliche aus unserer Gemeinde. Wer wollte, konnte am Nachmittag an einer sehr interessanten Führung durch die Räume des Klosters teilnehmen.

Mit einer Abschlussandacht und Segnung der gebastelten Kreuze traten alle Pilger am frühen Abend den Heimweg an und gelangten wohlbehalten heim.

Sehen Sie im folgenden einige Bilder vom Hinweg ….

…. vom Gottesdienst ….

…. und vom anschließenden gemeinsamen Programm:

(Alle Bilder: Frau Barbara Fischer)

Der Ursulakreis auf dem Pilgerweg des Bistums Essen

Im August trafen wir uns mit 15 Frauen des Ursulakreises der kfd St. Joseph in der Adveniatkrypta der Münsterkirche zum Start auf einem Teilstück des Pilgerwegs des Bistums Essen. Frau Sylvia Betinska vom Exerzitienreferat des Bistums, die uns auch bei unseren regelmäßigen Besinnungstagen im Kardinal-Hengsbach-Haus begleitet, gab uns einen geistlichen Impuls zum Beginn des Weges. Mit der S-Bahn fuhren wir aus der Stadt und waren schnell in „Gottes freier Natur“.

Seinen Rhythmus finden und den eigenen Lebensweg betrachten sind wichtige Bestandteile des Pilgerns. An einer Geschwindigkeitskontrolle der Verkehrspolizei kam es zu einer ungeplanten Statio: Was ist meine Geschwindigkeit im Leben? Wer kontrolliert mein Tempo? Wo finde ich jemanden, der mich auch einmal innehalten lässt?

Weiter ging es durch den Stadtwald zu unserem Ziel, der Klusenkapelle:
Ankommen – Ausruhen – Nachspüren.

Mit Gebet und Segen (und einem kleinen Imbiß) konnten wir gestärkt den Tag ausklingen lassen.

Elke Fleer


Feier der Primiz von Markus Nowag

Am Pfingstmontag feierte der am vergangenen Freitag von Bischof Dr. Overbeck zum Priester geweihte Markus Nowag in seiner Heimatgemeinde St. Joseph in Essen-Katernberg in der vollbesetzten Kirche seine Primiz. Mit ihm konzelebrierten langjährige und künftige Weggefährten die Messe. Nach dem Gottesdienst war im Garten und im Saal des Gemeindezentrums Gelegenheit, dem neuen Kaplan zu gratulieren und ihm für die kommenden seelsorgerischen Aufgaben alles Gute und Gottes Segen zu wünschen. Bei Gegrilltem, leckeren Salaten und Kaffee und Kuchen konnten sich die etwa 200 Gäste bis zur Dankandacht um 16:00 Uhr stärken und zu guten Gesprächen zusammenfinden. Nach der Dankandacht erteilte Markus Nowag allen seinen Primizsegen. Es war ein schöner Tag für unsere Gemeinde St. Joseph. Zu erwähnen sei an dieser Stelle vielleicht noch, dass am Freitag im Essener Dom bei der sehr würdevollen und feierlichen Priesterweihe unter den zahlreichen Priestern am Altar fünf Priester waren, die aus der Gemeinde St. Joseph in Katernberg hervorgegangen sind. An der Spitze der emeritierte Weihbischof Franz Vorrath. Dann die beiden Pastöre Swen Beckedahl und Rainer Hesse, Kaplan Robert Hilger und nun Markus Nowag. Darauf können wir Katernberger eigentlich stolz sein.

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Der Umbau des Pfarrhauses zum Verwaltungszentrum macht Fortschritte

Nachdem man in den ersten Wochen des Umbaus feststellen konnte, dass es im Inneren des Hauses mit jedem Tag schlimmer aussah, so ist jetzt die Phase erreicht, in der man wirkliche Fortschritte sehen kann. Die Tür für den neuen, behindertengerechten Haupteingang ist am vergangenen Donnerstag eingebaut worden, was nochmal richtig Dreck gemacht hat, aber in den Büroräumen und im Sitzungszimmer wird jetzt schon tapeziert und die Unterkonstruktion für den Einbau der Akustikdecken wurde montiert.

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