Herzlich willkommen!

Liebe Besucher,

herzlich willkommen auf der Homepage der katholischen Gemeinde St. Joseph in Essen Katernberg. Auf dem Weg zu einer neuen Gemeinde aus ehemals drei Pfarreien und jetzt eingebunden in die große Pfarrgemeinde St. Nikolaus ist uns deutlich geworden, dass die Vernetzung unter Menschen das Wichtigste beim Zusammenwachsen ist. Was liegt näher, als das World Wide Web dabei zu nutzen.

Machen Sie mit und informieren Sie sich hier über uns! Viel Freude beim surfen wünscht Ihnen

der Gemeinderat St. Joseph

Hochfest Christkönigssonntag

Das Christkönigsfest ist ein ziemlich junges Fest. Es wurde in der römisch-katholischen Kirche erst anlässlich des Heiligen Jahres 1925 zur 1600-Jahr-Feier des Konzils von Nicäa von Papst Pius XI. eingesetzt, wenige Jahre nach dem Untergang von König- und Kaiserreichen mit dem Ende des Ersten Weltkriegs.

Im Tagesimpuls der Erzabtei Beuron heißt es zu diesem Fest:

Das Wort vom „Königtum Christi“ gibt für unser heutiges Verständnis nur ungenügend die gemeinte Wirklichkeit wieder. Gemeint ist der absolute Vorrang Christi, des ewigen Sohnes, in der ganzen Schöpfung. Alles wurde durch ihn geschaffen, er ist die Kraft, die in allem wirkt, und die Mitte der geschaffenen Wirklichkeit. Für den Menschen ist dieses Königtum Christi nicht eine Art Naturgesetz; es ist vielmehr, durch die Menschwerdung, das Sterben und die Auferstehung Jesu hindurch, die Offenbarung des Königtums Gottes, seiner rettenden Hinwendung zum Menschen und seiner Welt.

Auch in des Texten der Lesungen und des Evangeliums wird von der Herrschaft Jesu berichtet, insbesondere davon, dass er „als König, Hirt und Richter die Völker der Erde versammeln wird. Quer durch alle Völker und Gruppierungen hindurch wird er scheiden zwischen Guten und Bösen. Nach nichts anderem wird der Richter fragen als nach den Taten der barmherzigen Liebe. Der Menschensohn steht auf der Seite der Armen und Schwachen; die bildhafte Darstellung des Endgerichts ist eine eindringliche Mahnung und Warnung für die Jünger Jesu. Jesus will, dass alle gerettet werden.

Der eindringlichste Satz des Evangelium, den sicher die meisten von uns kennen lautet dabei:

Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

Im oben gezeigten Kirchenfenster der Spitalkirche Biberach wird diese Hinwendung zu Bedürftigen anschaulich dargestellt.

Denken wir in diesen so problematischen Zeit daran, dass „Etwas für Brüder und Schwestern Tun“ auch darin bestehen kann, dass man sich, um Ansteckungen zu vermeiden, an Mindestabstände hält und Alltagsmasken trägt.

In diesem Sinne wünscht Ihnen das Homepage-Team der st-jupp-Seite das „mit Abstand“ sicherste Christkönigsfest und eine gute Woche.

Dreiunddreißigster Sonntag im Jahreskreis

Das heutige Evangelium lautet (in der Kurzfassung):

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis. Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging. Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück und hielt Abrechnung mit ihnen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!

Unser Diakon Achim Vogt schreibt uns dazu:

»In der vergangenen Woche habe ich wie so oft einigen älteren und kranken Menschen in unserer Pfarrei die Heilige Kommunion gebracht. Wir haben gemeinsam gebetet, das Evangelium gelesen und darüber gesprochen.

Eine Frau hat mich dabei sehr bewegt. Ihre Krankheit ist für sie nicht nur eine Zeit der Schwäche und Schmerzen. Ihre Krankheit erfährt sie als Krise, in der sie über ihr bisheriges Leben nachdenkt, eine Zeit der Rechenschaft. Wie habe ich mein bisheriges Leben verwaltet? Kann ich es verantworten?

In dem Gleichnis des heutigen Evangeliums ist von einem treuen Verwalter die Rede, der es ebenso macht. Er hat die Möglichkeiten seines Lebens, die er von Gott geschenkt bekommt, nicht brachliegen lassen. Er hat seine Talente genutzt und am Ende darf er teilhaben an der Freude des Herrn.

Nicht nur für Kranke, sondern für alle, die die gegenwärtige Zeit in vielerlei Hinsicht als Krise erfahren, können aktuelle Fragen vielleicht heißen: Was bleibt mir als Schatz, als Reichtum meines Lebens gerade dann, wenn die Lebensmöglichkeiten eingeschränkt sind? Was bleibt mir an Liebe, an Hoffnung, an Vertrauen und Geborgenheit? Was bleibt mir an Beziehungen und Nähe zu anderen Menschen? Und was bleibt mir an Trost im Glauben und an Halt bei Gott?

Gebe Gott, dass wir gute Antworten finden auf die Fragen in den Krisen unseres Lebens. Gebe Gott, dass auch wir am Ende hören dürfen: „Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!“«

Die Langfassung dieses bekannten Gleichnisses geht noch weiter und berichtet von dem Knecht, der das an ihn übergebene Talent vernachlässigt. Wie so viele andere Gleichnisse hat auch dieses verschiedene Künstler angeregt, den Text bildlich wiederzugeben. Das obige Bild zeigt ein Beispiel aus dem Jahr 1958 von Emil Wachter, einem Künstler, der in seinem langen Leben viele bedeutende Kirchenfenster geschaffen hat.

Das Homepage-Team der st-jupp-Seite wünscht allen Lesern einen Sonntag, der trotz aller Einschränkungen auch Freude bereithält, und eine Woche, in der wir unsere Talente nutzen!

Feste im Herbst in der KOT St. Joseph

Trotz Corona haben wir in der KOT St. Joseph gefeiert, gebastelt und gespielt.

Am letzten Donnerstag im Oktober haben wir „Gruselaugen“ (Schokokugeln) gesammelt, „Kürbis- und Geisterkuchen“ gegessen und dazu Kakao getrunken:

Als passende Deko haben die Kinder Geister-Spinnen-Leuchttüten und Hexen gebastelt:

Da keine großen Martinsumzüge in diesem Jahr stattfinden, haben wir mit den Kindern Laternen für eine kleine Martinsfeier gebastelt. Und es gab natürlich Martinsbrezel und Kinderpunsch. Auch ein Martinsfeuer wurde angezündet. Damit der Abstand eingehalten werden konnte, haben wir Seile und Reifen zur Hilfe genommen. Lustig gingen die Kinder im Gänsemarsch hintereinander her:

Hier noch einige Bilder vom Laternen Basteln und vom Martinsfeuer:

In den nächsten Wochen wird weiter gebastelt, z. B. der jährliche Adventskalender, aber auch zu Nikolaus und für Weihnachten. Durch die aktuellen Beschränkungen dürfen im Moment nur unsere „Stammbesucher“ und „Stammbesucherinnen“ die KOT St. Joseph besuchen. Die Anzahl der Kinder, die gleichzeitig anwesend sein dürfen wird durch die Corona-Schutzverordnung eingegrenzt. Wir hoffen aber, dass bald wieder alle Kinder uneingeschränkt in die KOT kommen dürfen.

Ganz liebe Grüße von uns aus der KOT St. Joseph!

Monika Groschinski und das Team der KOT

Weitere Informationen zu unserer KOT gibt es hier.

Hinweise auf Weihnachten in der Kirche St. Joseph

Der Liturgiekreis unserer Gemeinde hat in Absprache mit der Pastoralkonferenz beschlossen, am Heiligen Abend eine größere Auswahl an Gottesdiensten in der Kirche St. Joseph anzubieten. Das aktuelle Schutz- und Hygienekonzept unserer Pfarrei lässt für unsere Gottesdienste ja nur eine begrenzte Anzahl von Personen zu. Wir wissen heute auch noch nicht, wie sich die Situation an Weihnachten überhaupt darstellen wird. Hoffen wir das Beste. Folgende Planung dürfen wir Ihnen vorstellen:

Kinderkrippenfeiern

Am Heiligen Abend bieten wir in der Kirche St. Joseph drei Wortgottes-Feiern für Familien mit Kindern an. Innerhalb dieser Feiern wird jeweils ein im Vorfeld aufgezeichnetes Krippenspiel auf einer Leinwand zu sehen sein. Die Band St. Joseph wird diese Feiern mitgestalten. In allen Gottesdiensten besteht auch die Möglichkeit, die heilige Kommunion zu empfangen. Die Gottesdienste finden statt um

  • 14:15 Uhr,
  • 16:00 Uhr   und
  • 17:15 Uhr.

Christmetten und weitere Weihnachtsgottesdienste

Zudem finden am gleichen Tag drei Christmetten statt, und zwar um

  • 18:30 Uhr,
  • 20:30 Uhr   und
  • 22:30 Uhr.

Am ersten Weihnachtsfeiertag feiern wir eine Festmesse um 11:30 Uhr   und

am zweiten Weihnachtsfeiertag feiern wir die Hl. Messen um 10:00 Uhr und um 11:30 Uhr.

Telefonische Voranmeldung

Für all diese Weihnachtsgottesdienste brauchen wir eine verbindliche Anmeldung. Sie erfolgt nur telefonisch und zwar auch nur an folgenden Tagen:

Mittwoch, 25.11., und Mittwoch, 02.12., von 10 Uhr bis 18 Uhr   sowie

Samstag, 28.11., und Samstag, 05.12., von 10 Uhr bis 14 Uhr.

Bitte benutzen Sie dafür folgende Telefonnummer:  0201 / 436 46 17.

Nur mit dieser Nummer und nur an den oben genannten Terminen können Sie sich anmelden.

Fernmündlich erhalten Sie dann, soweit Plätze frei sind, eine Zusage und einen Hinweis auf ein Formular für die genaue Registrierung, das Sie dann bitte ausgefüllt bis zum 13.12.2020 zurückgeben. Entweder geben Sie das ausgefüllte Formular nach den Messen in der Sakristei ab oder werfen es in den Briefkasten am Pfarrbüro, Joseph-Schüller-Platz 5.

Nur wenn das Formular vollständig ausgefüllt zurückgegeben wird, können für Sie die gewünschten Plätze reserviert werden.

Wir wissen, das hört sich alles sehr technisch und bürokratisch an. Dahinter aber verbirgt sich der große Wunsch, dass möglichst viele unter den derzeitigen Bedingungen an unseren Weihnachtsgottesdiensten teilnehmen können. Uns liegt Ihre Gesundheit und das sichere Mitfeiern an Weihnachten sehr am Herzen. All diese Planungen sind natürlich abhängig von der aktuellen Situation, in der wir uns an Weihnachten befinden werden.

Livestream in Planung

Hinweisen möchten wir noch auf zwei Gottesdienste am Heiligen Abend (16 Uhr und 20:30 Uhr), die voraussichtlich live im Internet gestreamt werden und die danach auf unserer Internetseite jederzeit abrufbar sind.

Wunsch

Im Namen aller Beteiligten und Organisatoren bitten wir nochmals um ihr Verständnis für diese besondere Vorgehensweise in einer uns alle herausfordernden Zeit.

Vor allen Dingen aber bleiben Sie und ihre Familien gesund und zuversichtlich.

Der Liturgiekreises St. Joseph

Orgel-Romantik-Nacht in St. Joseph

Die achte Orgel-Literatur-Nacht in Sankt Joseph muss leider verschoben werden.

Es hätte so schön werden können! Nachdem wir im vergangenen Jahr den Zauber der Märchen des Morgenlandes mit der „Orgel-1001-Nacht“ einfangen und damit 223 Gästen einen orientalischen Abend in St. Joseph bescheren konnten, hatten wir für den 20. November 2020 die „Orgel-Romantik-Nacht“ geplant. Die Literatur war bereits ausgesucht und Frau Hirsch-Bicker hatte wieder eine ausgezeichnete Riege von Organisten für den Abend gewinnen können.

Aber dann kam die zweite Corona-Welle, und unter Berücksichtigung der aktuell vorgegebenen Sicherheits-und Hygiene-Bestimmungen ist eine Orgel-Nacht wie in den vergangenen Jahren leider nicht durchführbar. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf! Deshalb lassen wir die Orgel-Nacht nicht ausfallen, sondern wir verschieben sie um ein Jahr auf den 19. November 2021. Die Organisten und Organisatoren haben den Termin bereits zugesagt. Also freuen Sie sich mit uns auf die dann hoffentlich Corona-freie „Orgel-Romantik-Nacht“ und – „Save The Date“!

Zweiunddreißigster Sonntag im Jahreskreis

Warten auf Gott heißt, auf eine Begegnung mit Christus zu warten. Er wird am Ende der Tage kommen und gleichzeitig kommt er jeden Tag, zu einer Stunde und in einer Weise, die er selbst bestimmt. Daran will uns das Evangelium des heutigen Sonntags mit seinem Gleichnis von den 10 Jungfrauen erinnern. Zwar schlafen alle zehn ein, aber die klugen halten ihr Herz wach für die Begegnung mit dem Herrn und sie bereiten sich entsprechend vor.

Das obige Bild zeigt zwei Kirchenfenster aus der Kirche St. Georg in Hattingen. Auf ihnen sind links die törichten und rechts die klugen Jungfrauen abgebildet. Die Fenster wurden von Prof. E. Bischoff aus Gelsenkirchen entworfen und zu Beginn der 50er Jahre eingebaut.

Wird uns im Evangelium gesagt, dass wir selbst etwas tun können, um vorbereitet zu sein (Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.), so verweist der Paulusbrief an die Gemeinde in Thessalónich darauf, dass Gott seinen Teil tun wird, um alle in seine Gemeinschaft aufzunehmen:

Wir wollen euch nicht im Unklaren lassen, liebe Brüder und Schwestern, wie es mit denen aus eurer Gemeinde steht, die schon gestorben sind. Dann braucht ihr nicht traurig zu sein wie die übrigen Menschen, die keine Hoffnung haben. Wir glauben doch, dass Jesus gestorben und auferstanden ist. Ebenso gewiss wird Gott auch die Verstorbenen durch Jesus und mit ihm zusammen zum ewigen Leben führen.

Lassen wir uns von den Texten des Sonntags anspornen und trösten. In diesem Sinne wünscht das Homepage-Team der st-jupp-Seite allen Lesern einen wachsamen Sonntag, eine Woche voller Zuversicht und – bleiben Sie gesund!

Hochfest Allerheiligen

Die Anfänge des Allerheiligenfestes gehen bis ins 4. Jahrhundert zurück. Ephräm der Syrer und Johannes Chrysostomus kennen bereits ein Fest aller heiligen Märtyrer am 13. Mai bzw. am 1. Sonntag nach Pfingsten, der im griechischen Kalender heute noch der Sonntag der Heiligen heißt. Im Abendland gab es seit dem 7. Jahrhundert ein Fest aller heiligen Märtyrer am 13. Mai (Einweihung des römischen Pantheons zu Ehren der seligen Jungfrau Maria und aller heiligen Märtyrer am 13. Mai 609). Das Fest aller Heiligen (nicht nur der Märtyrer) am 1. November kam im 8. Jahrhundert aus Irland und England auf den europäischen Kontinent und hat sich bald allgemein durchgesetzt.

Aus Anlass diese Hochfestes schreibt uns Pastor Koopmann:

Liebe Schwestern und Brüder,

an diesem Sonntag feiern wir das Fest Allerheiligen.

Vom schwedischen lutherischen Theologen und Erzbischof Nathan Söderblom (1866 – 1931) stammt ein Satz, der für mich persönlich am besten erklärt, was Heilige sind:
„Heilige in evangelischer Sicht sind Menschen, die es uns leichter machen zu glauben.“
Davon kenne ich – zum Glück – einige. Sie hoffentlich auch. Bei „meinen Heiligen“ handelt es sich durchweg um ganz „normale“ Menschen. Was „normal“ heißt? Das hat der polnische Dichter und Priester Jan Twardowski (1915 – 2006) wunderbar formuliert:

„Die Heiligen sind ebenfalls Menschen und keine Wundertiere. Sie wachsen gerade, nicht krumm wie Gurken, kommen zur Welt zur rechten Zeit, nicht zu früh und nicht zu spät.
Heilige sind sie, weil sie sich nicht wie Heilige gebärden, und sie treten von einem Fuß auf den anderen, wenn sie frieren an den Haltestellen.
Manchmal schlafen sie nur mit einem Auge, sie glauben an eine Liebe, die größer ist als die Gebote, glauben, dass es Leiden gibt, aber kein Unglück.
Sie wollen lieber vor Gott knien, als sich vor Menschen in den Staub zu werfen.
Sie sind so gegenwärtig, dass man sie nicht bemerkt; fürchten die neuen Zeiten nicht, die alles auf den Kopf stellen.
Sie wollen nicht so süß gequält sein, wie sie auf den Heiligenbildchen aussehen.
Manchmal können sie nicht mehr beten, beten aber immer.
Sie haben sympathische Fehler und unsympathische Tugenden, sie haben nichts und verschenken darum. Sie sind so schwach, dass sie Berge versetzen.“

Ich wünsche uns viele Begegnungen mit solchen Heiligen unserer Tage und gute Fortschritte auf dem Weg zur eigenen Heiligkeit!

Ihr und Euer Pastor Martin Koopmann

Die Heiligen, die im oben abgebildeten Ausschnitt des Westfensters im Altenberger Doms gezeigt werden, zeigen eher die „klassischen Heiligen“. Aber auch bei ihnen kann man Menschen begegnen, die eigentlich ziemlich normal waren.

Im heutigen Eröffnungsvers heißt es:

Freut euch alle im Herrn am Fest aller Heiligen;
mit uns freuen sich die Engel und loben Gottes Sohn.

Angesichts weiter rapide steigender Infektionszahlen fällt uns die Freude mit Sicherheit nicht leicht. Trotzdem sollten wir die Zuversicht nicht verlieren und darauf vertrauen, dass es – wie oben gesagt – zwar Leiden gibt, aber dass uns das große Unglück erspart bleibt.

Das Homepage-Team der st-jupp-Seite wünscht allen Lesern ein Allerheiligenfest voller Hoffnung und eine gute Woche.

Dreißigster Sonntag im Jahreskreis

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben; deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.“

Natürlich kennen wir alle diesen Satz aus dem heutigen Evangelium. Er sagt uns, dass ohne die Liebe keines von allen anderen Geboten wirklich erfüllt wird.

Es gibt in der Geschichte viele Menschen, die dieses Gebot verinnerlicht und erfüllt haben. Die Namenspatronin unserer Schwestergemeinde St. Elisabeth gibt ein besonders beeindruckendes Beispiel dafür. Das hat dazu geführt, dass viele Künstler Darstellungen der Hl. Elisabeth angefertigt haben. So zeigt das obige Bild einen Ausschnitt aus dem Fenster der Heiligen Elisabeth in der Kirche der Egestorff-Stiftung zu Bremen-Osterholz, das der Glasmaler Georg K. Rohde im Jahr 1912 geschaffen hat und in dem Elisabeth sich einer Fremden zuwendet.

Besonders bekannt ist auch das große „Elisabethfenster“ aus der Mitte des 13. Jahrhunderts im Ostchor der Elisabethkirche Marburg, in dem das Leben und Wirken Elisabeth von Thüringens in insgesamt zwölf Fensterabschnitten dargestellt wird. Drei davon möchten wir Ihnen gerne zeigen:

Lassen wir uns gerade in der jetzigen Zeit der Corona-Pandemie mit ihren steigenden Infektionszahlen ein Beispiel an Elisabeth nehmen, deren Namenstag wir übrigens in etwa drei Wochen feiern: Nehmen wir Rücksicht auf andere und halten wir uns an die bestehenden Abstands- und Hygieneregeln, damit wir möglichst niemanden gefährden. In diesem Sinne wünscht das Homepage-Team der st-jupp-Seite allen Lesern einen gesegneten Sonntag und bleiben Sie gesund!

Gräbersegnungen in unserer Pfarrgemeinde am 1. November

Gerne laden wir alle Angehörigen unserer Gemeinden zur Teilnahme an den Gräbersegnungen am Allerheiligen-Tag ein. Wir bitten aber alle darum, den in dieser Zeit notwendigen Sicherheitsabstand auf den Friedhöfen einzuhalten und nach Möglichkeit auch einen Mund- / Nasenschutz zu tragen.

Hier die entsprechenden Termine:

15:00 Uhr     Gräbersegnung auf dem Friedhof St. Nikolaus

15:00 Uhr     Gräbersegnung auf dem Friedhof Frillendorf

15:00 Uhr     Gräbersegnung auf dem Friedhof St. Joseph

16:00 Uhr     Gräbersegnung auf dem Alten Schonnebecker Friedhof

Herbstzeit und Herbstferien in der KOT St. Joseph

Solange es möglich war, haben wir in der KOT St. Joseph Spiele und Angebote draußen gemacht, um die Infektionsgefahr so minimal wie möglich zu halten:

Mit zunehmender Kälte und Nässe, müssen auch wir die Angebote in unsere Räume verlegen. Dafür haben wir entsprechende Spiele und Beschäftigungsmöglichkeiten erarbeitet. Wie auf den Fotos zu sehen, ist die Stimmung gut und die Kinder nehmen mit Freuden diese Angebote an. Hierzu gehören Bingo-Runden, Bügelperlenmotive, Loom-Bänder knüpfen oder Bastelarbeiten:

Trotzdem haben wir unser Hygienekonzept noch einmal erweitert und die Maskenpflicht nun auch für den Außenbereich eingeführt. Zusätzlich werden wir die Anzahl der Kinder, die an einem Tisch sitzen dürfen, einschränken. So soll das Einhalten des Mindestabstands gewährleistet bleiben.

Sicher werden wir auch in den nächsten Wochen Aktionen durchführen, die Spaß machen und gleichzeitig die Hygiene- und Verhaltensregeln einhalten.

Geplant sind z. B.:

  • ein Martinsfeuer im Feuerkorb,
  • Beschäftigungs- und Bastelangebote (z. B. Laternen basteln),
  • gemeinsame Essensrunden.

Auch der Mittagstisch wird weiterhin angeboten, und zwar jeden Montag ab 14:00 Uhr. Jedoch wird das Essen gebracht und auf das gemeinsame Kochen verzichtet. Da die KOT St. Joseph über genügend Räume und Platz verfügt, ist auch beim Essen der Mindestabstand gewährleistet.

So werden wir zusammen die Herbst-, Advent- und Winterzeit mit Einschränkungen, aber auch mit Freude und abwechslungsreichen Beschäftigungen und Spielen erleben.

Ganz liebe Grüße von uns aus der KOT St. Joseph!

Monika Groschinski und das Team der KOT

Weitere Informationen zu unserer KOT gibt es hier.