Herzlich willkommen!

Liebe Besucher,

herzlich willkommen auf der Homepage der katholischen Gemeinde St. Joseph in Essen Katernberg. Auf dem Weg zu einer neuen Gemeinde aus ehemals drei Pfarreien und jetzt eingebunden in die große Pfarrgemeinde St. Nikolaus ist uns deutlich geworden, dass die Vernetzung unter Menschen das Wichtigste beim Zusammenwachsen ist. Was liegt näher, als das World Wide Web dabei zu nutzen.

Machen Sie mit und informieren Sie sich hier über uns! Viel Freude beim surfen wünscht Ihnen

der Gemeinderat St. Joseph

Schwester M. Ehrentrud (Juliana Paus) aus Katernberg ist verstorben

Am 15. September 2020 ist Schwester M. Ehrentrud (Juliana Paus) nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 91 Jahren verstorben. Sie stammte aus unserer Gemeinde St. Joseph und hat auch während ihrer Zeit im Orden immer den Kontakt zu ihrer Heimat gehalten. Viele der Älteren werden sich noch an sie erinnern.

Wir bitten alle, die dies lesen, um ein Gebet für die Verstorbene.

Lesen Sie hier
den Totenbrief und
– den Totenzettel.

Fünfundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis

Am heutigen Sonntag ist unter anderem auch „Weltkindertag“. Die FAZ veröffentlicht seit Jahren aus diesem Anlass Kindersprüche. In diesem Jahr hat uns der folgende besonders gefallen:

Beim Ins-Bett-Bringen des vierjährigen Enkels sagt die Oma: „Jetzt schlaf schön, der liebe Gott passt auf dich auf!“ Daraufhin fragt der Enkel: „Muss der nicht schlafen?“. „Nein“, sagt die Oma und hört daraufhin die Frage: „Ist er nachtaktiv?“

Diese Frage wird im heutigen Evangelium nicht beantwortet, denn hier steht eine andere Eigenschaft Gottes im Mittelpunkt. Im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg lautet die Frage: Ist Gott gerecht?

Im Tagesimpuls der Benediktiner-Erzabtei zu Beuron wird diese Frage wie folgt beantwortet:

»Gott ist gerecht: Er belohnt das Gute und bestraft das Böse. Das scheint einleuchtend, wenigstens als Grundsatz. Aber Gottes Gedanken sind nicht die Gedanken der Menschen. Wäre er nur gerecht, so wie die Menschen gerecht sind, wären wir alle verloren. Aber Gott ist größer: er ist auf göttliche Weise gerecht. Auch dem Arbeiter, der nur eine Stunde gearbeitet hat, gibt er den ganzen großen Lohn. Sein letztes Wort ist: ‚weil ich gütig bin‘.«

Güte und Gerechtigkeit sind also Eigenschaften Gottes, auf die wir uns verlassen können. Darauf vertrauend heißt es im heutigen Eröffnungsvers:

»Das Heil des Volkes bin ich – so spricht der Herr.
In jeder Not, aus der sie zu mir rufen, will ich sie erhören.
«

Das wohl auch der Humor eine unbedingt göttliche Eigenschaft sein muss, war dem Künstler, der das obige Kirchenfenster gestaltet hat, offensichtlich klar. Wie wäre sonst im Kopf des Fensters der Trauben naschende Engel über den Arbeitern zu erklären?

Das Homepage-Team der st-jupp-Seite wünscht allen Lesern einen von Güte, Gerechtigkeit und Humor geprägten Sonntag und eine gute Woche!

Der Mittagstisch in unserer KOT eröffnet wieder

Ab dem 21.09.2020 wird in der KOT St. Joseph wieder montags ein kostenloser Mittagstisch für Kinder angeboten.

Da immer noch strenge Hygieneregeln gelten, z.B. Mundschutz tragen, regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren der Oberflächen, dürfen nur Kinder, die regelmäßig die KOT besuchen, unangemeldet daran teilnehmen.

Kinder, die zusätzlich kommen möchten, müssen sich vorher telefonisch in der KOT St. Joseph anmelden. Die Nummer lautet 0201 – 436 46 61 (nur MO, MI und DO während der Öffnungszeiten).

Mit der ehrenamtlichen Kraft werden wieder leckere, saisonale und trotzdem gesunde Mahlzeiten gekocht und gemeinsam gegessen.

Wir freuen uns auf euren Besuch und auf das gemeinsame Essen!

Liebe Grüße

Monika Groschinski und das Team der KOT

Weitere Informationen zu unserer KOT gibt es hier.

Vierundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis – Erstkommunion in St. Joseph

An diesem Sonntag findet in unserer Kirche St. Joseph die Erstkommunion statt. „Endlich!“ kann man sagen, denn der eigentlich geplante Termin liegt ja schon ein halbes Jahr zurück. Wegen der Corona-Pandemie konnte er dann aber nicht stattfinden.

Leider wird die Feier in diesem Jahr aber anders als wir es aus den Vorjahren gewohnt waren stattfinden. Nur die Eltern und Geschwister dürfen zusammen mit den Kommunionkindern am Gottesdienst teilnehmen, Großeltern, Paten und Freunde können wegen der geltenden Hygienevorschriften nicht in der Kirche dabei sein. Wir wissen, dass das weh tut, können aber zu unserem Bedauern nichts daran ändern.

Auch die übrigen Gemeindeangehörigen müssen an diesem Sonntag auf eine andere Kirche in der Pfarrei oder der Stadt ausweichen.

Ab diesem Sonntag gelten auch geänderte Vorgehensweisen für die Teilnahme an den Sonntags-Gottesdiensten. Nähere Informationen finden sie in den Pfarrnachrichten vom 6. September. Das dort erwähnte Teilnehmerformular können Sie hier herunterladen.

Im Evangelium dieses Sonntags geht es um das Verzeihen. Jesus erwartet, dass man dem Bruder und der Schwester, das heißt jedem Menschen, aufrichtig verzeiht: „von ganzem Herzen“. Petrus fragt, wie oft man verzeihen müsse, aber es gibt dafür keine Obergrenze. Wir leben jeden Tag davon, dass Gott uns verzeiht. Diese empfangene Vergebung bedeutet dann aber auch für uns Verpflichtung und Verantwortung.

Das Homepage-Team der st-jupp-Seite wünscht allen, dass sie dieser Verpflichtung und Verantwortung gerecht werden können, und darüber hinaus einen guten Sonntag und eine gute Woche!

Dreiundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ So heißt es im heutigen Evangelium.

Mit dieser Zusage will Jesus seinen Jüngern, die offensichtlich auch nicht immer in „Feierlaune“ waren, Mut machen und er will ihnen Zuversicht schenken.

Mut und Zuversicht sind die Dinge, die auch wir brauchen, wenn wir in diesen Tagen nur im kleinen Kreis und unter – vorsichtig ausgedrückt – gewöhnungsbedürftigen Umständen Gottesdienst in unseren Kirchen feiern.

Aber eins können wir uns selbst zum Trost sagen: Nicht die Quantität der Christen zählt, sondern die Qualität der Anwesenheit Christi. Darauf weist auch das obige Bild „Das ist mein Leib“ des malenden Pfarrers Sieger Köder hin.

Das Homepage-Team der st-jupp-Seite wünscht Ihnen, liebe Leser, Mut und Zuversicht, einen guten Sonntag und eine gute Woche.

Schöner Start unserer KOT nach den Sommerferien

Seit Mitte August ist die KOT St. Joseph wieder zu den „normalen“ Öffnungszeiten für die Kinder da. Diese nehmen das Angebot trotz der strengen Hygienevorschriften gerne an. Wir Mitarbeiterinnen haben uns gut vorbereitet und achten auf die Einhaltung dieser Vorschriften. So hat jedes Kind sein eigenes Materialschälchen, Hände müssen zwischendurch gewaschen werden, Lebensmittel gibt es in einzelnen Schälchen, Tische u.ä. werden regelmäßig heiß abgewischt,  es wird gut gelüftet und desinfiziert! Und es gilt weiterhin die Maskenpflicht!

So viele Angebote wie möglich finden draußen statt. Auch die große Geburtstagsfeier am 24.08.2020 fand draußen statt. Mit allen Kindern, die in den letzten sechs Monaten Geburtstag hatten, wurde so gemeinsam gefeiert. Dabei wurden die Geburtstagslieder mit Abstand auf der Wiese gesungen!

Auch im Pavillon wurde auf Abstand geachtet. Nur Geschwisterkinder durften zusammensitzen:

Also insgesamt ein gelungener Start in der KOT St. Joseph nach den Sommerferien!

Weitere Informationen zu unserer KOT gibt es hier.

Zweiundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis

Das heutige Evangelium berichtet davon, dass Jesus zu seinen Jüngern von dem Weg spricht, den er in Jerusalem gehen muss, einem Weg der ihn – und auch seine Jünger – in die Erniedrigung und in den Tod führen wird. Nicht nur für Petrus ist dieser Gedanke unerträglich. Es ist nicht „das, was die Menschen wollen.“ Aber letztlich ist der Wille des Menschen eben nicht das Entscheidende.

Das wird gerade in der aktuellen Situation besonders deutlich. Keiner will eine Pandemie, aber wir müssen mit ihr leben. Wir müssen uns bemühen, Rücksichten auf andere zu nehmen, und wir müssen uns im Alltag mit Dingen herumschlagen, die wir eigentlich nicht wollen: Desinfektionsmittel, Masken und Abstandsregeln und nicht zuletzt damit, dass wir in unseren Gottesdiensten nicht singen dürfen. Dass in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan eine Aktualisierung des Michelangelo-Gemäldes von der Erschaffung des Adam vorgenommen worden ist (s. o.), ist aber nur ein Gerücht.

Dabei kommen wir in Europa und insbesondere in Deutschland mit den Folgen der Corona-Pandemie noch vergleichsweise gut zurecht. In anderen Ländern und Kontinenten ist die Not erheblich größer. Daran erinnern die deutschen Bischöfe in ihrem Aufruf zum „Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität“ (Corona), der am 6. September stattfinden soll. Der Aufruf wird in allen Messen an diesem Wochenende verlesen. Hier können Sie den Text nachlesen.

Das Homepage-Team der st-jupp-Seite wünscht Ihnen, liebe Leser, einen guten Sonntag und eine gute Woche.

Einundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis

Du bist Petrus – der Fels –
und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen
und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.

Mit diesen Worten des heutigen Matthäus-Evangeliums, die Jesus an Petrus richtet, wird oft die Gründung der Katholischen Kirche verbunden. Dabei wird jedoch leicht vergessen, dass Jesus Jude war, und dass wir nicht genau wissen, ob er überhaupt eine neue Religion gründen wollte, oder ob ihm nicht vielmehr eine Reform des Judentums vorschwebte.

Durch seinen Mut zum Bekenntnis für Christus wird Petrus zum Fels. Zu einem Haus, auch zum Haus Gottes, gehört aber nicht nur das Fundament, so wichtig es auch ist. Ohne Wände, Türen und Fenster, das heißt ohne Bauelemente, wird nichts Ganzes daraus: Ohne das Volk Gottes gibt es auch keine Kirche. Vertrauen wir darauf, dass auch Petrus nicht alleine als Fundament dienen muss. Nicht er allein trägt die Kirche. Das Fundament ist Christus, und seine Frage „Für wen hältst Du mich?“ richtet sich immer an jeden von uns.

Das Homepage-Team der st-jupp-Seite wünscht Ihnen, liebe Leser, den Mut zum Bekenntnis – und darüber hinaus einen guten Sonntag und eine gute Woche.

Seit dem 16. August ist die Kirche St. Joseph wieder geöffnet

Nachdem am Freitag, den 14. August unsere Kirche Heilig Geist für den regelmäßigen Gottesdienst – gemäß dem Votum der Pfarrei – geschlossen wurde, ist die Kirche St. Joseph jetzt wieder geöffnet. Wenn auch noch nicht alle Umbaumaßnahmen abgeschlossen sind – insbesondere sind noch restliche Arbeiten in den beiden Turmkapellen erforderlich – steht einer Nutzung als Gottesdienstraum nichts mehr im Wege.

Bei der ersten Sonntagsmesse am 16. August stellte sich auch die neue Gemeindereferentin, Frau Natallia Charnichenka, der Gemeinde vor.

Sehen Sie hier einige Bilder von der Messe, die Pastor Wertenbroch mit Assistenz von Diakon Bungert zelebrierte. Die Fotos stammen von Frau Barbara Fischer.