Herzlich willkommen!

Liebe Besucher,

herzlich willkommen auf der Homepage der katholischen Gemeinde St. Joseph in Essen Katernberg. Auf dem Weg zu einer neuen Gemeinde aus ehemals drei Pfarreien und jetzt eingebunden in die große Pfarrgemeinde St. Nikolaus ist uns deutlich geworden, dass die Vernetzung unter Menschen das Wichtigste beim Zusammenwachsen ist. Was liegt näher, als das World Wide Web dabei zu nutzen.

Machen Sie mit und informieren Sie sich hier über uns! Viel Freude beim surfen wünscht Ihnen

der Gemeinderat St. Joseph

Live-Stream der Messe vom zweiten Sonntag im Jahreskreis

Am 17. Januar gab es eine live-Übertragung der Hl. Messe aus unserer Pfarrgemeinde. Sie kam aus unserer Kirche Sankt Joseph und begann um 11:30 Uhr.

Die erste Lesung dieses Sonntags handelt von der Berufung des Samuel. Das obige Bild zeigt einen Ausschnitt aus einem Kirchenfenster der Christ Church Kathedrale in Oxford, England. Wir sehen darauf Eli und Samuel.

Zelebrant: Christoph Wertenbroch
an der Orgel: Simone Hirsch-Bicker
Lektorin: Stefanie Hilgert

Das etwas andere Sternsingen 2021

„Wie immer“ hatte das Sternsingervorbereitungsteam letzten Januar das Pfarrheim gebucht, damit „wie gewohnt“ die Aktion Dreikönigssingen am Samstag, den 02.01.2021 in Katernberg stattfinden kann. Wer hätte da gedacht, dass alles anders würde…

Mit viel Kopfzerbrechen, aber auch mit viel Phantasie traf sich die kleine Gruppe im Oktober und musste das über etliche Jahre gewachsene und immer weiter verbesserte Konzept … über den Haufen werfen. So viele Fragen waren offen. Unter anderem auch: würden überhaupt Kinder bei einer wie immer gearteten Aktion mitmachen wollen und dürfen?

Mutig starteten wir einfach einmal eine Anfrage per Brief bei den Kindern und Begleitern, die in den letzten zwei Jahren dabei waren. Und die Resonanz war überwältigend. 36 Menschen meldeten sich mit großer Selbstverständlichkeit und teilweise riesiger Begeisterung. Und so gelang es, eine ganz neue Idee umzusetzen – Sternsingen-to-go. Weil das Hygienekonzept immer enger wurde, mussten wir manchen Kindern und Erwachsenen sogar absagen und sie bitten, erst nächstes Jahr wieder mitzumachen. Denn eine Gruppe durfte ausschließlich aus zwei Haushalten bestehen und nicht größer als fünf Personen sein. Trotzdem bekamen wir fünf Gruppen zusammen, die sich auf dem Parkplatz hinter Rewe an unserem „Sternsingermobil“ einkleiden konnten. Schon im Vorfeld hatten sie sich mit Hilfe des immer wieder einfühlsamen und informativen Films mit Willi Weitzel über das diesjährige Beispielland, die Ukraine, informiert. Wer zufälligerweise am dritten Adventssonntag in der Kirche St. Joseph den Gottesdienst besuchte, hatte auch dort die Gelegenheit, etwas zu erfahren. Nun, gut gerüstet mit Krone, Mantel und Liedzettel, standen die kleinen Gruppen von morgens bis in den Nachmittag auf der Katernbergerstraße und sangen. Schon bevor man vom Parkplatz herunter war, hörte man das unverwechselbare „Stern über Bethlehem“ über das Einkaufsgetümmel und die Straßenbahn hinweg. Immer mit einer Sternlänge Abstand, selbstverständlich mit Mundschutz und bewaffnet mit einer innovativen Möglichkeit der Spendenannahme, hielten die drei Könige geweihte Segensaufkleber und Segenszettel bereit. Wie soll man Spenden entgegen nehmen, ohne dem anderen zu nahe zu kommen? Auch hier war wieder Kreativität gefragt. Wie leicht ein edles Stück Stoff doch einen einfachen Kescher in ein Kollektenkörbchen verwandeln kann!

Auch die Kindergärten, die Tagespflege Sonnenblume, das Louise-Schröder-Heim und der Handwerkerpark sollten nicht vergessen werden. Hier liegen die Segenszettel aus. Außerdem konnten sich die Bewohner des letzteren vom Fenster aus an den heiligen drei Königen im Innenhof erfreuen. „Wir kommen daher aus dem Morgenland…“

Doch bei der Planung blieb noch eine große und wichtige Frage offen. Wie gelingt es uns möglichst vielen Menschen, von dieser To-go-Aktion zu berichten? Und vor allem – wie können wir auch diejenigen spüren lassen, dass der Segen Gottes für sie gewiss ist, die nicht mehr so mobil oder krank sind? So entstand die Idee, einen Brief zu verfassen, in dem alles Wichtige erklärt wurde. Segensblätter und-zettel dazugepackt und ab in die Briefkästen. Klingt doch recht einfach, oder? Allerdings hätten wir das nicht geschafft, wenn sich nicht freiwillig und ohne Aufforderung Gemeindemitglieder bereit erklärt hätten, die weit über 800 Briefe zu packen und zu verteilen. Noch einmal herzlichen Dank dafür!

Und so kam es, dass die Kinder und Jugendlichen nicht nur die zufällige Aufmerksamkeit der Einkaufenden hatten, sondern auch bewusst und gezielt von so vielen besucht wurden. Sternsingen einmal umgekehrt. Die Menschen brachten Spenden und große Mengen Süßigkeiten – die seit Jahrzehnten bewährte Belohnung fürs Frieren – zu den Königen oder genauso auch an den offenen Tagen zur Kirche. Für die Könige, die erwachsenen Begleiter und uns, das Vorbereitungsteam, eine tolle Erfahrung!

Auch das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und wird für die weltweite Sternsingeraktion einen schönen Beitrag leisten. So kamen in den Sammeldosen 3.593,92,- € zusammen und auf das im Brief genannte Spendenkonto wurden bis heute insgesamt 6.283,71 € überwiesen. Das ergibt einen Gesamtbetrag in Höhe von sage und schreibe 9.877,63 €. Wir sind überwältigt! – Und wir sagen allen Spenderinnen und Spendern von ganzem Herzen „Danke“ und „Vergelt’s Gott„.

Hier können Sie sich einige Fotos von der Sternsingeraktion 2021 in Katernberg ansehen:

Der Kirchenchor St. Joseph schaut zurück auf den Chortag im November

Am 22. November beging der Kirchenchor St. Joseph seinen Chortag. Besonderer Anlass dazu war das 130-jährige Bestehen. In diesen schwierigen Pandemie-Zeiten konnte es leider kein gemütliches Zusammensein in großer Runde mit Kaffee und Kuchen geben. Aber zumindest ein gemeinsamer Gottesdienst mit dem Präses Diakon Bungert fand in der Kirche statt. Selbstverständlich wurden alle gültigen Corona-Regelungen dabei beachtet.

Sehen Sie im Folgenden einige Bilder von diesem zwar ungewöhnlichen, aber dennoch schönen Gottesdienst:

Live-Stream der Messe zum Fest „Taufe des Herrn“

Am 10. Januar feiern wir das Fest der „Taufe des Herrn“. Im Markus-Evangelium, das an diesem Tag verlesen wird, berichtet der Evangelist von der Taufe Jesu durch Johannes den Täufer. Jesus, der sich in die Reihe der Sünder gestellt hat, wird vom Vater als sein geliebter Sohn benannt. Der Geist Gottes ruht auf ihm, er wird ihn in die Wüste hinausführen, dann nach Galiläa, Jerusalem und letztendlich auch nach Golgota.

An diesem Sonntag gab es eine live-Übertragung der Messe zum Fest „Taufe des Herrn“ aus unserer Pfarrgemeinde. Sie kam aus der Kirche Heilige Schutzengel und begann um 10:30 Uhr.

Zelebrant: Pastor Gerhard Welp
an der Orgel: Simone Hirsch-Bicker

Neujahrsgrüße aus der KOT St. Joseph!

Leider muss nach den neuesten Corona-Bestimmungen die KOT St. Joseph vorläufig geschlossen bleiben. Wir können auch nicht abschätzen wie lange dies dauern wird.

Damit ihr trotzdem etwas zum Basteln, Raten, Lesen, Malen oder Spielen bekommt, haben wir uns Überraschungstüten für euch ausgedacht. An jedem Montag, ab dem 18. 01.2021, sind wir in der Zeit von 12:00-15:00 Uhr in der KOT für euch da. (Solange die KOT St. Joseph geschlossen bleiben muss!) Dann könnt ihr zur KOT St. Joseph kommen und euch pro Kind eine Tüte abholen.

Wir freuen uns über jeden und jede, die vorbeikommt!

So können wir uns wenigstens weiterhin kurz sehen!

Sobald die KOT St. Joseph wieder geöffnet werden kann, geben wir euch Bescheid und freuen uns auf die gemeinsame Zeit!

Bis dahin alles Gute und viel Glück für das Jahr 2021!

Ganz liebe Grüße von uns aus der KOT St. Joseph!

Monika Groschinski und das Team der KOT

Weitere Informationen zu unserer KOT gibt es hier.

Zweiter Sonntag nach Weihnachten

Am heutigen Sonntag, schon dem zweiten nach dem Weihnachtsfest, finden in unserer Gemeinde keine Hl. Messen statt. Das ist bedauerlich, aber angesichts der aktuellen Pandemie-Situation wohl sinnvoll. Da eine live-Übertragung von Gottesdiensten aus unserer Pfarrei, so wie es sie an Weihnachten und Silvester gegeben hat, nicht regelmäßig erfolgen kann, verweisen wir gerne auf die im deutschen Fernsehen angebotenen Übertragungen von Gottesdiensten.

Der Beginn des Johannes-Evangeliums, der in der Leseordnung für heute als Frohe Botschaft vorgesehen ist, bringt uns die bekannten Worte:

Im Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott
und das Wort war Gott.
Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden
und ohne es wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war Leben und
das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis
und die Finsternis hat es nicht erfasst.

Viele Menschen empfinden die momentane Zeit als finster und verunsichernd, zum Teil auch als beängstigend. Da ist es doch ein Trost, wenn wir uns vor Augen halten, dass das Licht Gottes in der Finsternis leuchtet, dass die Finsternis diesem Licht nichts anhaben kann und dass dieses Licht auch das am Ende eines Tunnels sein kann. Gott hat Licht zu uns gesandt, hat uns Menschen die Fähigkeit zum Lernen und zur Kreativität geschenkt, und diese Fähigkeiten haben letztlich zur Entwicklung von Impfstoffen geführt.

Sicher, es wird noch etwas Zeit und Geduld erfordern, bis die Impfungen die aktuelle Situation merklich entspannen, und auch dann werden wir kein Paradies auf Erden vorfinden, aber wir dürfen darauf hoffen, dass das tägliche Leben wieder einfacher wird. Und wir hoffen darauf, dass diese Pandemie die Menschen weltweit wachrütteln kann, damit eine Versöhnung und Zusammenarbeit auch über ideologische Grenzen hinaus möglich wird.

In einem im Jahr 2018 in der St. John‘s Church in Tralee im Süden Irlands neu errichteten Glasfenster, das dem Thema des verlorenen Sohnes gewidmet ist, gibt es ein schönes Detail: Es zeigt den Garten Eden als Ort der Versöhnung und somit als Ort der Hoffnung. Vielleicht können wir uns von der friedvollen Atmosphäre dieser Szene anstecken lassen.

Dann können wir uns vielleicht ganz ehrlich dem Schlussgebet des heutigen Sonntags anschließen:

Herr, unser Gott,
befreie uns durch die Wirkung dieses Sakramentes
von unseren Fehlern und Sünden.
Erfülle unser Verlangen und schenke uns alles,
was wir zum Heil nötig haben.

In diesem Sinne wünscht Ihnen das Homepage-Team der st-jupp-Seite eine gute Woche voller Zuversicht!

Neujahr 2021 – ein Orgelgruß aus St. Joseph

Da es in diesem Jahr kein Feuerwerk geben kann, haben wir ein Bild unserer Kirche mit Hilfe von Pusteblumen in ein Beinahe-Feuerwerk-Bild verwandelt.

Und als Gruß zum neuen Jahr präsentieren wir – wie versprochen – das zweite von Fabian Prause eingespielte weihnachtliche Orgelstück. Es ist von Claude-Bénigne Balbastre und heißt »Quand Dieu naquit à Noël« (Als Gott an Weihnachten geboren wurde). Balbastre hat diese Noël auf der Basis eines altfranzösischen Weihnachtliedes geschaffen.

Wir wünschen Ihnen allen viel Vergnügen mit dem Hören (und Sehen) dieses Stücks und darüber hinaus ein gesegnetes Jahr 2021. Bleiben Sie gesund!

Es grüßt Sie alle das Homepage-Team der st-jupp-Seite.

Live-Stream der Jahresschluss-Messe

Am frühen Silvester-Abend gab es eine live-Übertragung der Messe zum Jahresschluss aus unserer Pfarrgemeinde. Sie kam aus der Kirche Heilige Schutzengel und begann um 17:00 Uhr.

Zelebrant: Pastor Christoph Wertenbroch
an der Orgel: Simone Hirsch-Bicker

Silvester 2020

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden,
aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht,
Kinder Gottes zu werden,
allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches,
nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt,
und wir haben seine Herrlichkeit gesehen,
die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater,
voll Gnade und Wahrheit.

Diese Worte, den meisten von uns bekannt, stehen im heutigen Johannes-Evangelium. Sie sind dort der einzige Bezug auf die Geburt Jesu. Von dem Stall in Bethlehem oder von der Taufe und Kindheit Jesu wird bei Johannes nichts berichtet, vermutlich aus der theologischen Überzeugung heraus, dass Jesus schon immer da gewesen ist.

Es ist das Evangelium von Silvester und somit das letzte im Kalenderjahr – nicht im Kirchenjahr, welches ja am Christkönigssonntag endet. Warum heißt der Tag Silvester? Er ist benannt nach dem Papst Silvester I. Der wurde im Jahr 314 Papst und blieb es bis zu seinem Tod im Jahr 335. In seiner Zeit wurde auf einem Konzil das erste große Glaubensbekenntnis, das sogenannte Bekenntnis von Nicäa formuliert. Es ist bis heute gültig und wird auch von allen altorientalischen Kirchen anerkannt. Damit ist es das prinzipiell meistanerkannte Bekenntnis im Christentum.

Ehrlicherweise können wir zugeben, dass heute die meisten Menschen bei Silvester nicht unbedingt an diesen Papst denken, der übrigens bereits im Jahr 813 heilig gesprochen wurde. Eher denkt man da an fröhliche Feiern, Raketen und Knaller und an einen dankbaren Rückblick auf das vergangene Jahr.

Das wird in diesem Jahr deutlich anders sein! Corona-bedingt werden die meisten den Tag eher in Stille und im kleinsten Kreis begehen; und ein Feuerwerk, wie im obigen Bild hinter der Statue von Silvester I. in Mantua, wird es auch nicht geben.

Seien wir trotz allem zuversichtlich und vergessen wir nicht:
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.

In diesem Sinne wünscht Ihnen das Homepage-Team der st-jupp-Seite einen guten Jahresschluss und einen frohen Übergang zum Jahr 2021.

Weihnachtliche Orgelklänge aus unserer Kirche St. Joseph

Zur Zeit ist ein Besuch in unserer Kirche nur sehr eingeschränkt möglich und den Klang der Orgel kann man allenfalls bei der live-Übertragung von Gottesdiensten zu Hause hören. Da trifft es sich gut, dass Fabian Prause, ein Mitglied unserer Gemeinde – und seit vielen Jahren als nebenamtlicher Organist hier tätig – eine CD mit weihnachtlicher Musik in Eigenproduktion erstellt hat. Sie enthält unter anderem Stücke von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und von Claude-Bénigne Balbastre (1724-1799).

Damit Sie auch während der Zeit des zweiten Corona-Lockdowns den Klang unserer Stockmann-Orgel hören können, haben wir in Absprache mit Herrn Prause zwei Stücke herausgegriffen und für Sie aufbereitet. Wir beginnen heute mit dem ersten davon, dem Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Sebastian Bach, BWV 645.